Ist der Bernina Express Panoramisch? Ein Vollständiger Leitfaden zu Fenstern, Aussichten und Was Sie Erwartet

✍️ Robson Calefi Caitano 📅 Oct 28, 2026 Blog Deutsch

Ja, der Bernina Express ist ein Panoramazug – und das bedeutet im Detail Folgendes

Die kurze Antwort lautet: Ja. Der Bernina Express fährt mit speziellen Panoramawaggons, die große, raumhohe Fenster besitzen, die sich leicht nach oben in die Decke wölben. So haben die Fahrgäste auf beiden Seiten eine nahezu ungehinderte Sicht auf die Landschaft. Es handelt sich nicht um gewöhnliche Pendlerfenster mit schmalen Rahmen. Das Glas ist breit genug, um einen Bergrücken vom Fuß bis zum Gipfel zu verfolgen, ohne den Hals verrenken oder das Gesicht gegen die Scheibe drücken zu müssen.

Ist der Bernina Express Panoramisch? Alles, Was Sie Wissen Müssen

Die Strecke verläuft zwischen Chur oder St. Moritz in der Schweiz und Tirano im Norden Italiens und überquert den Berninapass auf einer Höhe von 2.253 Metern. Damit ist sie die höchste Alpenbahnstrecke, die ohne Zahnstangensystem betrieben wird. Diese technische Besonderheit wird sehr real, wenn man aus dem Fenster schaut und bemerkt, dass der Zug am Rand eines Berges entlangfährt, während auf der anderen Seite nur offener Himmel und Gletscher zu sehen sind.

Die Panoramawaggons wurden speziell für Sightseeing-Fahrten konzipiert. Die Sitze sind so angeordnet, dass die meisten Fahrgäste in Fahrtrichtung oder senkrecht dazu sitzen. Die Fenster erstrecken sich über die gesamte Länge jedes Waggons, anstatt alle paar Meter durch Strukturpfeiler unterbrochen zu werden. Beim Tagesausflug mit dem Bernina Red Train ab Mailand reisen Sie in denselben Waggons. Das macht diesen Ausflug zu einer praktischen Wahl für Reisende aus Italien, die das volle Panoramaerlebnis genießen möchten, ohne extra nach St. Moritz fahren zu müssen.

Praktische Tipps für die Beste Aussicht im Bernina Express

Zu wissen, dass der Zug panoramisch ist, ist eine Sache. Einen Platz zu bekommen, der tatsächlich die beste Aussicht bietet, ist eine ganz andere.

Der meistdiskutierte Abschnitt der Strecke liegt zwischen Ospizio Bernina und Poschiavo, wo der Zug durch eine Reihe enger Kurven am Stausee Lago Bianco und durch das Brusio-Kreisviadukt fährt. Dabei handelt es sich um eine geschwungene Steinbrücke, um die der Zug spiralförmig herumfährt, um allmählich an Höhe zu verlieren. Für diesen Abschnitt bietet ein Sitzplatz auf der linken Seite des Zuges bei der Fahrt Richtung Süden nach Tirano den besseren Blickwinkel auf das Viadukt.

Für Reisen im Jahr 2026 sind Sitzplatzreservierungen für den Panoramaservice des Bernina Express obligatorisch und können im Voraus über die Schweizerischen Bundesbahnen oder über Reiseveranstalter gebucht werden. Die Reservierungsgebühr ist vom Swiss Travel Pass oder Eurail-Pass getrennt zu entrichten, lohnt sich jedoch. Fensterplätze sind in den Sommermonaten und im frühen Herbst, den Hauptreisezeiten auf dieser Strecke, weit im Voraus ausgebucht.

Frühe Abfahrten ab St. Moritz bieten in der Regel besseres Licht für Fotografien, besonders im Sommer, wenn sich nachmittags Dunst über den unteren Tälern bilden kann. Wer ein geführtes Erlebnis mit mehr Flexibilität bevorzugt, kann die private Bernina-Zugstour ab Mailand oder St. Moritz buchen. Dabei reisen Sie mit einem Guide, der wichtige Sehenswürdigkeiten nennt, bevor sie am Fenster vorbeigezogen sind.

Reisende, die die Bernina-Strecke mit einer anderen ikonischen Schweizer Zugreise kombinieren möchten, finden in der Schweizer Alpen Zugtour ab Zürich mit dem Glacier Express eine ideale Option. Sie vereint zwei der besten Panoramastrecken des Landes in einem einzigen Reiseprogramm und bietet vom Komfort eines Zugsitzes aus einen weitaus umfassenderen Eindruck der Alpenlandschaft.

Ein letzter praktischer Hinweis: Die Panoramafenster des Bernina Express lassen sich nicht öffnen, und die Waggons sind klimatisiert. Das hält das Glas klar und kondensfrei. Das klingt zunächst unwesentlich, ist aber alles andere als trivial, wenn man versucht, einen Gletscher auf 2.000 Metern zu fotografieren.

Robson Calefi Caitano
Robson Calefi Caitano Robson Calefi Caitano

Robson is het technische hart en de strategische geest achter Alps Train. Met een postdoctorale graad in Toerisme, Gastvrijheid en Evenementen brengt hij academische diepgang in elke gids die we publiceren. Zijn reis in webbeheer gaat terug tot 1999, waardoor hij digitale expertise kan combineren met een strenge redactionele standaard. De missie van Robson is om gespecialiseerde kennis om te zetten in betrouwbare, hoogwaardige informatie, zodat elke reiziger zijn reisroutes met absolute zekerheid en veiligheid kan plannen.